Steuererklärung 2016 / 2015


Steuererklärung Formulare 2016 / 2015 zur Einkommensteuererklärung - Fristen, Steuertipps & Steuersoftware





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Die Steuererklärung 2016 / 2015 sollten auch die Steuerzahler ausfüllen, die nicht verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben. Nur dann können alle Ausgaben für die haushaltsnahen Dienste, Fahrtkosten für den Weg zum Arbeitsplatz und Betreuungskosten beim Finanzamt in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Rentner und Selbstständige müssen dann eine Einkommensteuererklärung 2016 / 2015 abgeben, wenn ihre Einkünfte im zurückliegenden Steuerjahr über 8.004 Euro betrugen. Die Steuererklärung 2016 / 2015 muss bei der sogenannten Pflichtveranlagung bis zum 31. Mai 2016 beim Finanzamt eingegangen sein. Arbeitnehmer, die diese Frist nicht einhalten, können eine Fristverlängerung für die Abgabe der Steuererklärung beantragen, die in der Regel auch gewährt wird. Wer keinen Antrag auf Fristverlängerung stellt und die Frist verstreichen lässt, muss mit einem Verspätungszuschlag rechnen.

Steuererklärung Fristen für 2016 / 2015:

  • zur Abgabe verpflichtet: bis 31. Mai 2016
  • mit Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein: 31. Dezember 2016
  • eine freiwillige Steuererklärung: bis 31. Dezember 2017

Informationen zur Steuererklärung 2017 und den dazugehörigen Steuerformularen 2017 erhalten Sie hier: Steuererklärung 2017

Wird die Steuererklärung von einem Steuerberater erstellt, verlängert die Abgabefrist sich automatisch bis zum 31. Dezember. Insgesamt gilt, wer seine Steuererklärung frühzeitig abgibt, kann auch schneller auf eine Rückerstattung hoffen. Bei einer zügigen Bearbeitung der Einkommensteuererklärung hält der Steuerpflichtige seinen Bescheid im Durchschnitt nach sechs bis acht Wochen in den Händen. Sollte sich eine Steuerrückerstattung ergeben haben, so wird diese zeitgleich mit dem Erhalt des Bescheids überwiesen. Um unnötigen Zeitverzögerungen beim Erhalt der zu viel gezahlten Steuer zu vermeiden, ist es deshalb wichtig, in der vorgesehenen Spalte der Steuererklärung die Bankverbindung anzugeben.

Welche Steuerfreibeträge kann ich nutzen?

Ein Steuerfreibetrag minimiert die Steuerbelastung des Bürgers. Seine Höhe wird vom deutschen Gesetzgeber festgelegt und regelmäßig angepasst, wobei die Entwicklung der Löhne und Gehälter in Deutschland berücksichtigt wird. Bis zur ausgewiesenen Höhe des Freibetrags wird keine Steuer fällig. Ihre Berechnung beginnt dann erst bei dem genannten Betrag. Es gibt verschiedene Freibeträge: Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag, Schenkungssteuerfreibetrag usw.

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Welche Steuerklasse muss oder kann ich auswählen?

Die Wahl der günstigsten Steuerklassen ist vor allem für Verheiratete von entscheidender Bedeutung, denn durch Eintreten in die optimalen Steuerklassen kann man viel Geld sparen. Die optimale Steuerklasse und Steuerklassenkombination von Ehepartnern kann zudem entscheidenden Einfluss auf die Höhe von Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Unterhaltsgeld, Krankengeld, usw. nehmen.

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Formulare Steuererklärung / Einkommensteuererklärung 2016 / 2015

Wer eine Steuererklärung abgibt, muss die entsprechenden Formulare ausfüllen. Die Vordrucke in Papierform für die Steuererklärung können bei allen Finanzämtern abgeholt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Vordrucke für die Steuererklärung im Internet herunterzuladen und auszudrucken. Nur Rentnern und Arbeitsnehmern ist es noch gestattet, die Ausdrucke ihrer Steuererklärung per Hand auszufüllen. Dagegen muss die Einkommensteuererklärung von Selbstständigen via Internet ans zuständige Finanzamt geschickt werden. Dazu wurde eigens ein Portal mit dem Namen ELSTER eingerichtet.

Übersicht Steuerklärung 2016 / 2015 Formulare: Mit diesen Formularen Steuererklärung können bestimmte Ausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden

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    Steuerformulare zur Steuererklärung 2015

     

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Werbungskosten in der Steuererklärung

Werbungskosten sind Ausgaben, die die Einkommenssteuer unter Umständen mindern. Sie kann jeder Steuerzahler in der Steuererklärung diese Ausgaben geltend machen. Werbungskosten umfassen quasi alle Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Erzielung des Einkommens entstehen. Wer für berufliche Zwecke ein Arbeitszimmer benötigt, kann dies  unter der Rubrik Werbungskosten im Steuerformular absetzen. Desgleichen gehören Beiträge für Berufsverbände und sämtliche Arbeitsmittel in die Steuererklärung. Im Einzelnen fallen darunter Ausgaben für benötigte Werkzeuge, Arbeitskleidung oder Fachbücher. Wer sich beruflich weiterbildet oder Aufwendungen hatte, um sich für eine andere Stelle zu bewerben, kann dies ebenfalls in der Einkommensteuererklärung angeben.

Private Computer und Laptops werden von den Finanzämter mittlerweile ebenfalls zu den Arbeitsmitteln in der Steuererklärung gezählt. Voraussetzung ist, dass die Geräte mindestens 90 Prozent beruflich verwendet werden.

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Besonderheiten bei der Pendlerpauschale in der Steuererklärung

Zu den Werbungskosten, die in der Steuererklärung angegeben werden können, gehört die Fahrt zum Arbeitsplatz. Aber auch alle anderen Reisen zu einer auswärtigen Tätigkeit zählen zu den Werbungskosten und können in der Steuererklärung aufgeführt werden. Für die Strecke von der Wohnung zum Arbeitsplatz stehen jedem Arbeitnehmer 30 Cent für jeden zurückgelegten Kilometer zu. Diese Pendlerpauschale erhalten nicht nur  Autofahrer. Sie gilt für jedes Verkehrsmittel und steht sogar Fußgängern zu. In der praktischen Anwendung gibt es allerdings ein paar Besonderheiten, die wahrscheinlich nicht jedem bekannt sind.

Die Finanzbehörde berechnet die einfache Strecke zum Arbeitsplatz nach der kürzesten Straßenverbindung. Wer also mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt und dabei einen kürzeren Weg hat als mit dem Auto, kann trotzdem die Pauschale für die Straße in Anspruch nehmen. Was hier in der Einkommensteuererklärung zum Vorteil des Arbeitnehmers ist, kann im umgekehrten Fall  zu seinem Nachteil sein. Autofahrer müssen nicht zwangsläufig die kürzeste Strecke zum Arbeitsplatz fahren. Stellt sich heraus, dass eine längere Strecke verkehrsgünstiger ist, dürfen bei der Steuererklärung mehr Kilometer angegeben werden.

Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung


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In bestimmten Fällen können in der Steuererklärung Sonderausgaben genannt werden. Das sind zum Beispiel Versicherungsbeiträge für die Krankenkasse oder die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Kirchensteuer und Spenden fallen bei der jährlichen Steuererklärung ebenfalls in die Kategorie Sonderausgaben. Wer Unterhalt zahlt, kann dies als Sonderausgabe absetzen. Sonderausgaben sind auch die Beiträge der Kinder in der Kranken- und Pflegeversicherung, wenn die Kinder sich noch in der Ausbildung befinden. Hatte der Steuerzahler außergewöhnliche Belastungen zu verkraften, werden sie vom Finanzamt bei der Einkommensteuererklärung berücksichtigt.

Darunter ist unter anderem die Pflege von Familienangehörigen zu verstehen. Wer bedürftige Familienmitglieder finanziell unterstützt, darf eine außergewöhnliche Belastung in seiner Steuererklärung angeben. Bei einer Körperbehinderung sind vom Gesetzgeber Pauschalbeträge festgesetzt. Ausgaben im Zusammenhang mit einer Erkrankung, Aufwendungen für eine Brille oder für Zahnprothesen sind außergewöhnliche Belastungen. Allerdings wird im Einzelfall geprüft, ob eine zumutbare Eigenleistung vorliegt. Das trifft auch für die Kosten rund um eine Scheidung zu.

Haushaltshilfe und Handwerker

Wer eine Haushaltshilfe beschäftigt darf diese Ausgaben bei der Steuererklärung ebenso wie die Bezahlung der Leistungen eines Handwerkers absetzen. Nachweis der Aufwendungen in der Steuererklärung. Für die Steuererklärung reicht es nicht aus, wenn der Steuerzahler einfach die im vergangenen Jahr geleisteten

Ausgaben in den Spalten der Vordrucke einträgt. Das Finanzamt kennt die Aufwendungen nur an, wenn auch die dazugehörigen Nachweise zur Steuererklärung erbracht werden. Deshalb ist es ratsam, sämtliche Quittungen und Belege sorgfältig für die Steuererklärung aufzubewahren. Wer mehr als 200 Euro in einem Jahr gespendet hat, muss seiner Steuererklärung eine Spendenbescheinigung beifügen. Es darf keine Kopie eingereicht werden. Bei einer privaten Steuererklärung ist die Berücksichtigung der Umsatzsteuer nicht von Relevanz.

Kapitalertragssteuer

Auch die Kapitalertragssteuer will das Finanzamt durch ein Original nachgewiesen haben. Anders stellt es sich bei Quittungen für andere Ausgaben dar, die in der Einkommensteuererklärung stehen. Hier ist es in den meisten Fällen ausreichend, wenn der Steuerzahler die Belege auf Verlangen der Finanzbehörde vorweisen kann. Als Beleg wird auch ein Kontoauszug für die Steuererklärung akzeptiert, auf dem zum Beispiel die Bezahlung eines Handwerkers ersichtlich ist, der im Haus oder in der Wohnung eine Leistung erbracht hat.

Gar keine Nachweise braucht der Steuerpflichtige für seinen Lohn oder die Rente, da diese Zahlen mittlerweile dem Finanzamt elektronisch übermittelt werden. Das umfasst auch erhaltenes Arbeitslosengeld, Eltern- und Krankengeld sowie Zahlungen zur Riester-Rente. Obwohl diese Zahlen der Finanzbehörde vorliegen, müssen sie trotzdem in den Formularen für die Steuererklärung 2016 / 2015 eingetragen werden.

Die Altersvorsorge in der Steuererklärung

Wer für sein Alter vorsorgt, der wird vom Gesetzgeber steuerlich entlastet. Beiträge für die Riester- beziehungsweise Rürup-Rente und Zahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung werden bei der Steuererklärung bis zu 22.766 Euro anerkannt. Ehepaare dürfen sich sogar über den doppelten Betrag freuen (45.532 Euro). Riester-Sparer erhalten zusätzlich einen Abzug, der als Sonderausgabe steuermindernd geltend  gemacht werden kann. Wer wenig verdient, aber Beiträge für Zusatzleistungen in der privaten Krankenversicherung zahlt, wird ebenfalls bei der Steuerzahlung entlastet.

Auch Beitragszahlungen für eine Berufsunfähigkeits-, Haftpflicht- und Lebensversicherung können Geringverdiener bei der Steuererklärung steuermindernd angeben. Wer alle Vordrucke ausgefüllt, seine Steuererklärung unterschrieben und die Belege beisammen hat, kann seine Steuererklärung persönlich abgeben. Die Steuererklärung 2016 / 2015 kann auch mit der Post oder über das Internet verschickt werden.

Steuertabelle 2016 / 2015 für die Steuererklärung

Eine Steuertabelle 2016 / 2015 ist im Einkommensteuerrecht die Bezeichnung, aus der sich die Steuer für einen unverheirateten Steuerpflichtigen in Abhängigkeit von dessen zu versteuerndem Einkommen ablesen lässt. Bei der Zusammenveranlagung von Ehegatten ergibt sich aus der Steuertabelle die Steuerbelastung aus der Einkommensteuer-Splittingtabelle.

Die für lohnsteuerliche Zwecke benötigte Höhe der monatlichen Steuerbelastung (siehe Lohnsteuertabelle) wird mathematisch aus der Einkommensteuer-Grundtabelle (Lohnsteuerklassen I, II und IV) oder der Ehegatten-Splittingtabelle hergeleitet. Heutzutage müssen die Einkommensteuer-Grundtabellen und die übrigen Steuertabellen nicht mehr amtlich berechnet und bekannt gegeben werden.





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